Der Diamant, die härteste Währung der Welt!

Der Diamant ist der bekannteste Edelstein und gilt weltweit als Symbol für ewige Liebe. In unkalkulierbaren Zeiten mit anstehenden hohen Inflationsraten, eignen sich Diamanten neben der emotionalen Kraft, auch als sichere Wertanlage. Dieser Inflationsschutz begründet sich in dem Quasi-Monopol der größten Mienengesellschaften.

Die Goldschmiede Beste ist Anbieter von Edelsteinen mit einer Spezialisierung auf Diamanten in allen Schliffformen und Qualitäten, zu Großhandelspreisen. Im eigenen gemmologischen Labor können die Edelsteine analysiert und beurteilt werden. Björn Beste ist graduierter Diamant- und Edelsteingutachter, ausgebildet beim „Hoge Raad voor Diamant“ (HRD) in Antwerpen. Biografie

Je besser die Qualität eines Diamanten ist, umso schöner sieht er aus, glitzert bzw. funkelt er. In der Fachsprache wir das Strahlen auch als „Feuer“ bezeichnet. Für die Qualität eines Diamanten sind alle vier C´s verantwortlich. Ein Grundwissen welches man beim Kauf oder aber auch beim „Small Talk“ gebrauchen kann. Diese werden nachstehend beschrieben:

Diamanten Bewertungs-Chart von HRD mit Carat, Clarity, Colour, Cut.

Hier finden Sie das „Diamond Grading Chart“ ald PDF zum Download:

PDF Icon diamanten Diamanten ACP PDF 2 file document

Diamant im Brillantschliff.
Diamant der Goldschmiede Beste.
Carat Wage für Diamanten. diamanten Diamanten scales 308063 1280

Karat Wage für Diamanten.

Das erste Kriterium bei jedem Edelstein ist das Gewicht. Bei einem metrischen Karat handelt es sich lediglich um eine kleinere, feinere Gewichtseinheit. International ist die Abkürzung ct. für carat gebräuchlich. In Deutschalnd wird auch kt. verwendet. Ein Karat entspricht 0,2 gramm, bzw. ein Gramm ist gleich 5 ct. Allgemein kann gesagt werden, je schwerer ein Stein, desto seltener und teurer ist er. Der Wert eines Diamanten darf allerdings nicht nur duch sein Gewicht bestimmt werden. Eine Kombination von allen vier Kriterien ist hier entscheidend. Zwei gleich schwere Steine können aufgrund unterschiedlicher Farbe, Schliffqualität und Einschlüßen total verschiedene Preise haben.

Ct. darf nicht mit dem Feingehalt KARAT von Schmuck verwechselt werden. Hier handelt es sich nicht um einen Gewichtsangabe, sondern um eine Feingehaltsangabe. Wir benutzen zur besseren Unterscheidung bei Schmuck die Abkürzung „kt.“, und für die Edelsteingewichtseinheit das „ct“.
Aufgrund von festgelegten Proportionen lässt isch bei geschliffenen Diamanten im Brillantschliff vom Durchmesser auf das Gewicht schließen. Ein 1 Karäter hat z.B. einen Durchmesser von ca. 6,3 mm bis 6,6 mm. Die folgende Tabelle gibt das ungefähre Durchmesser-Gewichtsverhältnis an:

Diamanten, Brillanten der Goldschmiede Beste diamanten Diamanten diamant durchmesser Diamanten, Brillanten der Goldschmiede Beste diamanten Diamanten diamant durchmesser diamant-durchmesser diamanten Diamanten diamant durchmesser diamant-durchmesser diamanten Diamanten diamant durchmesser
9,2 – 9,8 mm
3,00 ct.
7,8 – 8,7 mm
2,00 ct.
7,2 – 8,0 mm
1,5 ct.
6,8 – 7,4 mm
1,25 ct.
diamant-durchmesser diamanten Diamanten diamant durchmesser diamant-durchmesser diamanten Diamanten diamant durchmesser diamant-durchmesser diamanten Diamanten diamant durchmesser diamant-durchmesser diamanten Diamanten diamant durchmesser
6,3 – 6,6 mm
1,00 ct.
5,8 – 6,1 mm
0,75 ct.
5,0 – 5,2 mm
0,50 ct.
4,0 – 4,2 mm
0,25 ct.

Das Karat Gewicht wird in zehntel und hundertstel angegeben. Entgegen der mathematischen Regel, wird bei Diamanten nicht schon ab einer fünf aufgerundet, sondern erst bei einer neun. Demnach sind 0,998 ct. gerundet 0,99 ct. Erst ein Stein von 0,999 ct. darf somit mit 1,00 ct. ausgezeichnet werden.

Kleinst und Kleinbrillanten werden mit „Punkten“ bezeichnet. Hierbei entspricht ein Punkt einem hundertstel Karat (0,01 ct.). Steine von je 0,07 bis 0,14 oder 0,15 ct. bezeichnet man als Melée Steine. Derartige Steine werden meistens als Besatz für ein Pavé benutzt. Im Diamanthandel werden für die unterschiedlichen Güteklassen Preise pro Karat angegeben. Um den Preis für einen Stein festzustellen, multipliziert man dessen Karatgewicht mit dem Karatpreis.

Zwei gleich große Steine bzw. zwei gleich schwere Steine können ganz unterschiedliche Marktwerte besitzen. Lediglich auf den ersten Blick sehen sie vermeintlich identisch aus. Die weiteren Kriterien wir Farbe, Reinheit, und Schliffqualität sind genauso wichtig.

Die Farbe von Edelsteinen ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die die Menschheit seit jeher fasziniert hat, da es das erste Merkmal ist, welches deutlich wahrgenommen wird. Diamanten sind in den verschiedensten Farben zu finden. Üblicherweise sind die meisten gelblich, leicht grünlich bis bräunlich gefärbt. Sie werden alle zusammen mit den weißen Steinen beurteilt. Je weißer die Edelsteine sind, desto seltener sind sie vorzufinden und dementsprechend steigt auch der Wert der Diamanten. Eine weißer Diamant ist chemisch rein. Die getönten Steine, mit anderen Farben, sind leicht mit anderen Materialien „verunreinigt“. Die Gelbreihe, die international für die Farbbewertung Anwendung findet, und Industriestandard ist, zeigt die Nomenklatur der einzelnen geblichen Farbtöne. Die Reihe beginnt mit dem Buchstaben D. Hierdrunter fallen die besten Qualitäten. Diese farblosen Diamanten werden auch als „Exceptional White +“ (Hochfeines Weiß+) bezeichnet. In der Fortführung der Gelbreihe nimmt der Farbanteil immer ein klein wenig zu, bis zum Buchstaben Z.

Diamanten Farbskala (Colour).

In Juweliergeschäften werden meistens die Farben D bis J angeboten. Alle „tieferen“ Farbtöne sind dann schon deutlich als gelb zu erkennen. Eine Ausnahme bilden die sogenannten „fancy colour“ Diamanten. Diese Diamanten sind beispielsweise blau, rot, oder rosa. Ihre eimaligen tollen Fantasiefarben Diamanten, erzielen überproportional hohe Liebhaberpreise. Ihre Bewertung liegt außerhalb des üblichen Bewertungsschemas, der Gelbreihe. Chemisch gesehen sind auch hier neben dem Kohlenstoff sind noch andere Stoffe während der Entstehung beigemengt worden. Zusätzlich gibt es noch andere chemische Prozesse die zur Verfärbung führen.

Die Reinheit bezeichnet die Häufigkeit von Einschlüssen im Diamant. Einschlüsse sind Inhomogenitäten, hervorgerufen durch Druck- und Temperaturschwankungen in der Wachstumsphase. Sichtbar sind sie in Form von sehr kleinen „Rissen“, Fransen, Federn und kristallförmige Fremdstoffe. Die fremden Kristalleinschlüsse können weißlich, bräunlich, rötlich, farblos, gelblich, grünlich, oder auch schwarz sein. Bei milchigen Trübungen spricht man „Wolken“. Meist sind die Einschlüsse so klein, dass sie nur mit einer Lupe zu sehen sind. Einige sind sogar nur mit einem Mikroskop wahrzunehmen. Wenn die Einschlüsse mit bloßem Auge zu sehen sind, spricht man von Piqué Steinen. Diese Piqué Diamanten sind natürlich weniger wert als die besseren Qualitäten. Je weniger Einschlüsse ein Diamant hat, desto höher ist sein Wert. Die klaren, reineren Steine ohne Einschluss sind viel seltener in der Naur zu finden.

Bei der Betrachtung von Diamanten ist weltweit festgelegt, eine Lupe mit 10-facher Vergrößerung zu benutzen ist. Bei einem lupenreinem Diamant sind hiermit keine Einschlüsse sichtbar.

Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Reinheitskategorien bei Diamanten:

Diamanten Reinheitsskala.
              CIBJO                          Definition                  GIA
 LR Lupenrein Bei zehnfacher Vergrößerung frei von inneren Merkmalen und absolut transparent.  if Internally flawless
 VVS Sehr, sehr kleine Einschlüsse Sehr, sehr kleine Einschlüsse, bei zehnfacher Vergrößerung nur sehr schwer zu erkennen.  vvs 1 Very very small inclusions
 VS Sehr kleine Einschlüsse Sehr kleine Einschlüsse, bei zehnfacher Vergrößerung schwer zu erkennen.  vs 1 Very small incllusions
 SI Kleine Einschlüsse Kleine Einschlüsse, bei zehnfacher  Vergrößerung leicht zu erkennen.  si 1 Small inclusions
 P I Deutliche Einschlüsse Einschlüsse, bei zehnfacher Vergrößerung   sofort erkennbar, die Brillanz nicht mindernd.  I 1 Pikee 1
 P II Größere Einschlüsse Größere und/oder zahlreiche Einschlüsse, die Brillanz nur schwach mindernd. Mit bloßem   Auge erkennbar.  I 2 Pikee 2
 P III Große                Einschlüsse Große und/oder zahlreiche Einschlüsse, die Brillanz erheblich mindernd.  I 3 Pikee 3
Quelle: Walter Schumann, Edelsteine und Schucksteine, 13. Auflage, blv Verlagsgesellschaft, München, 2002.
Die Unterteilung der Reinheitsgrade vvs, vs, si in je zwei Untergruppen ist ab 0,47 ct. üblich.

Bei der Bearbeitung eines Rohdiamanten ist das Erlangen eines perfekten Schliffes die schwierigste Aufgabe. Schon immer diente das Schleifen von Edelsteinen dem Zweck, die Reflexion des Lichtes zu optimieren, und somit die beste Brillianz zu erreichen. Dazu müssen die einzelnen Facetten in optimaler Anordnung stehen.

Diamanten werden in vielen fantasievollen Formen geschliffen. Neben den sogenannte „fancy cuts“ mit unregelmäßigen, nicht exakt geometrischen Formen gibt es zahlreiche Standardschliffe. Der bekannteste ist sicherlich der Brillantschliff. Daneben existieren noch weitere wie folgend dargestellt:

Ein Brillant ist somit kein Stein sondern nur eine Schliffform. Da sich der Begriff allerdings so im Volksmund eingebürgert hat, steht der Brillant als Synonym für einen Diamanten im Brillantschliff.

Für diesen runden Brillantschliff sind ausdrückliche Proportionen entwickelt worden, die eine maximale Brillanz ermöglichen, so dass eine Totalreflexion des einfallenden Lichtstrahls entsteht. Wenn die Proportionen fehlerlos sind, dann wird das einfallende Licht im Diamanten fast komplett reflektiert und entweicht aus dem Diamanten wieder in die Einfallsrichtung. In der Fachsprache nennt man dieses Totalreflexion. Hierdurch entsteht der funkelnde, glitzernde und leuchtende Eindruck. Ein schlecht geschliffener Diamant funkelt deutlich weniger. Ein Brillant besitzt 33 Facetten im Oberteil, also über der Rundiste, und 25 Facetten im Unterteil. Inklusive der Kalette, der unteren Spitze, besitzt ein Brillant 58 Facetten. Wenn ein Diamant über mehr als 58 Facetten verfügt, handelt es sich um eine Brillant-Variation. Die Rundiste selber wird nicht als Facette gewertet.

Diamantschliff der Praxis

Bei der Beurteilung der Schliffformen werden Winkel, Flächen und Geraden des Diamanten genauestens geprüft, da sie sich auf die Brillanz auswirken. Die für die Schliffgraduierung relevanten Faktoren sind die Symmetrie, die Proportionen und die Politur. Je nachdem wie gut die Vorgaben eingehalten wurden ergibt sich  bei GIA eine der fünf Kategorien für den Edelstein. Die anderen gemmologischen Labore benutzen ein vierstufiges Notensystem.

Benennung Definition
Exzellent
(excellent)
Exzellente Brillanz. Die Proportionen müssen perfekt sein.
Sehr gut
(very good)
Hervorragende Brillanz. Die Proportionen müssen annähernd eingehalten sein.
Gut
(good)
Gute Brillanz. Nur geringe Abweichungen bis maximal 5% der für „sehr gut“ angegebenen Verhältnisse sind erlaubt.
Mittel
(medium)
Brillanz gemindert. Lediglich 10% Abweichung der für „sehr gut“ angegebenen Werte werden zugestanden.
Gering
(poor)
Hier liegen auffallende Abweichungen vor. Brillanz ist erheblich gemindert. Stark gestörte Symmetrie.

Als fünftes Kriterium für Diamanten können die Zertifikate angesehen werden. Ab 0,50 ct. ist es sinnvoll ein renommiertes sowie anerkanntes Zertifikat mitzuliefern.

Zu empfehlen sind hier:

Diamanten der Goldschmiede Beste mit HRD Zertifikat. diamanten Diamanten hrd antwerp institute

Diamanten der Goldschmiede Beste mit HRD Zertifikat.


Diamanten der Goldschmiede Beste mit GIA Zertifikat. diamanten Diamanten gia

Diamanten der Goldschmiede Beste mit GIA Zertifikat.


IGI Logo diamanten Diamanten igi

IGI Diamanten der Goldschmiede Beste

 

Diamanten der Goldschmiede Beste mit DPL Zertifikat. diamanten Diamanten dpl Diamant prueflabor

Diamanten der Goldschmiede Beste mit DPL Zertifikat.

 

Sonstiges Wissenswertes über Diamanten
Diamanten bestehen lediglich aus dem natürlich vorkommenden Mineral Kohlenstoff in kristalliner Form. Das chemische Symbol im Periodensystem ist „C“. Der sogenannte König der Edelsteine verfügt über die höchste Wärmeleitfähigkeit aller bekannten Minerale. Ebenso ist der Diamant das härteste bekannte Mineral auf diesem Planeten und die Referenz der Ritzhärte 10 gemäß der Härteskala nach Mohs. Dank der Härte bekam der Diamant seinen Namen, altgriechisch „adamas“ „der Unbezwingbare“. Aufgrund der Anisotropie, die Härte ist in verschiedenen Kristallrichtungen unterschiedlich, ist es überhaupt möglich, Diamant mit Diamant zu schleifen. Im Vergleich zum nächst härteren Edelsteinen, der Korund Gruppe mit Saphir und Rubin, ist seine Schleifhärte 140 mal so hoch. Gegen chemische Reaktionen ist der Diamant recht unempfindlich. Beim Löten darf eine große Hitze nicht erreicht werden, da hier das Risiko zu groß ist und der Edelstein beschädigt werden kann. Leichte Hitze verträgt er, jedoch darf ein Diamant nicht spontan abgekühlt werden. Außerdem zeichnet er sich durch die hohe Brillanz aus, das heißt die Fähigkeit, weißes Licht in eine Vielfalt von Farben zu zerlegen und wieder abzustrahlen. Er unterscheidet sich durch das weiche Graphit, der aus demselben chemischen Element besteht, nur durch die außerordentlich dichte Anordnung seiner Atome. Diamanten sind im Allgemeinen farblos, doch entstehen durch Beimengungen von Fremdelementen alle Farben (siehe oben unter fancy colours). Rein chemisch gesehen handelt es sich hier um Verunreinigungen, die allerdings in einigen Fällen besonders schöne Steine hervorbringen.

Es existieren auch synthetische, im Labor hergestellte Diamanten. Diese sind natürlich deutlicher weniger Wert als die echten, natürlichen Diamanten aus Mienen. Für industrielle Zwecke sind diese synthetischen Steine begehrt da sie die gleichen chemischen Eigenschaften haben. Im Schmuckbereich gelten diese Diamanten als verpönnt, weile sie als echte, natürliche Steine verkauft werden könnnen, ohne die Kundne hierdrüber zu informieren. Ein Zertifikat gibt es für diese synthetischen Diamanten selbstverständlich nicht.

Heute wird in Afrika, Kanada, Australien, Indien und Russland dieser Edelstein bergmännisch aus Vulkanschloten, den sogenannten pipes (engl. für Röhren), zusammen mit seinem Muttergestein, dem Kimberlit (blue ground), gefördert. Frühere Lagerstätten waren bis zum 18. Jahrhundert Indien, Borneo, Brasilien. Die Ausbeute in den Mienen ist recht gering. Für 1 ct. Schmuckdiamanten müssen ca. 20 Tonnen Gestein gefördert und bearbeitet werden. 80% aller gefundenen Steine haben lediglich Industriequalität, und eignen sich nicht für Schmuckzwecke. Dieses Verhältnis zeigt die Seltenheit von Diamanten auf.